Duathlon Krailling 2016 – Pre-Race Post

Duathlon Krailling 2016 - PreRace Post

Der erste Wettkampf der Saison 2016 steht vor der Tür! Typisch für diese Jahreszeit ein Duathlon! Das Wort zu lesen tut mir schon weh, denn mit blau gelaufenen Beinen auf´s Rad zu steigen empfinde ich als besonders hart. Doch genau darum geht es ja auch ein bisserl … Rennhärte aufbauen 😉

Der Duathlon in Krailling wird nun schon zum 23. Mal ausgetragen. Auch dieses Jahr wieder als Bayerische Meisterschaft im Kurz-Duathlon. Für mich ist es die vierte Teilnahme nach 2012, 2014 und 2015. Irgendwie mag ich die Veranstaltung, obwohl alle Jahre die Wetterverhältnisse eher schlecht als recht sind. Für mich hat diese Veranstaltung aufgrund Ihrer “Erdigkeit” Frühjahresklassiker-Charakter, was morgen mit vorhergesagten 9 Grad und leichten Niederschlägen sich wohl wieder bestätigen wird.

Die Renndistanz beläuft sich über 10k Laufen, 42k Rad und 5k Laufen. Die Laufstrecken sind zwei bzw. eine Runde durch den Kraillinger Forst auf überwiegend Schotter- und Waldboden ohne nennenswerte Steigungen. Die Radstrecke ist dieses Jahr schienbar etwas umkonziptioniert worden, denn bisher waren 38k zu fahren. Wobei laut Streckenplan nur an einer Stelle etwas verlängert wurde, die restliche Sternform blieb gleich. Somit ist sie nicht viel anders wie bisher und damit ziemlich flach und wunderbar dafür geeignet, um in Aero-Position zu “drücken”. Wobei durch die Sternform immer wieder 180-Grad-Kehren abzubremsen und anzutreten gelten.

Da ich dieses Jahr nicht sonderlich viele Radkilometer in den Beinen habe, zudem nur Grundlagen-Kilometer ohne wirklich in den oberen Bereichen gefahren zu sein, wird sich morgen zeigen, wie es um meine Radform bestellt ist. Es ist auch mein erster Wettkampf mit Powermeter am Bike und da ich meine Wattwerte noch nicht so richtig einschätzen kann, wird der Radteil morgen eigentlich mein erster FTP (Functional Threshold Power) in freier Wildbahn. Meine zwei bisher ermittelten FTP-Werte – also meine Leistungsschwelle – stammen kummuliert von der Rolle, was natürlich mit ganz anderen Rahmen- und Motivationsbedingungen verbunden ist.

Was meine Laufform angeht, so bin ich eigentlich ganz guter Dinge. Will heißen, daß ich dieses Jahr bisher gute Grundlagenkilometer gelaufen bin – auch hier zwar nur wenig intensives Training und auch nur einen Laufwettkampf über 15k – doch fühle ich mich recht “laufsolide”. Somit hoffe ich die ersten 10k um die 40/41 Minuten in die Wechselzone einzulaufen. Der zweite Lauf wird so oder so weh tun und sich dem Motto “all out” im oberen Pulsbereich abspielen – wenn ich da unter 20 Minuten bleiben kann, hat mein gesamtes Pacing ganz gut hingehauen!

Ich freue mich jedenfalls gesund an der Startlinie zu stehen und mit 175 gemeldeten Startern – davon 13 in der AK DM40 – einen fairen und unfallfreien Wettkampf zu erleben.

P.S.: Schade, daß mein langhjähriger FSC-Vereinskollege Jens Lang (links im Bild) dieses Jahr nicht dabei ist.

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